Änderung im Vorstand von Siemens Energy

2. Februar 2022
München

  • Jochen Eickholt einigt sich mit Siemens Energy über Beendigung seines Vorstandsmandats zum 28. Februar 2022
  • Jochen Eickholt ist mit Wirkung zum 1. März 2022 zum neuen CEO von Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) bestellt worden
  • Nachfolge von Jochen Eickholt im Vorstand von Siemens Energy soll in der nächsten regulären Aufsichtsratssitzung geregelt werden

 

Der Aufsichtsrat von Siemens Energy und Jochen Eickholt (60) haben sich darauf verständigt, seinen Vertrag als Mitglied des Vorstands mit Wirkung zum 28. Februar 2022 aufzulösen. Jochen Eickholt ist mit Wirkung zum 1. März 2022 zum neuen CEO von Siemens Gamesa Renewable Energy bestellt worden. An dem börsennotierten spanischen Unternehmen hält Siemens Energy eine Mehrheitsbeteiligung von 67 Prozent. Der Aufsichtsrat von Siemens Energy beabsichtigt, die Nachfolge von Jochen Eickholt in der nächsten regulären Aufsichtsratssitzung zu regeln. 

„Im Namen des Aufsichtsrats möchte ich mich bei Jochen Eickholt für seine hervorragende Arbeit bei Siemens Energy bedanken. Er hat mehrfach seine Fähigkeit unter Beweis gestellt, schwächelnde Geschäfte wieder erfolgreich zu machen. Dies sowie seine Führungserfahrung sind wichtige Eigenschaften, um die notwendigen Veränderungen und Verbesserungen bei Siemens Gamesa Renewable Energy erfolgreich umsetzen zu können. Daher begrüße ich seine Ernennung zum neuen CEO des Unternehmens sehr. Ein führendes und profitables Geschäft mit erneuerbaren Energien ist einer der Eckpfeiler für ein nachhaltiges und zukunftsgerichtetes Energietechnologieunternehmen“, sagte Joe Kaeser, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Siemens Energy.

„Als Mehrheitsaktionär unterstützen wir einen Neuanfang in der Führung von SGRE. Jochen Eickholt ist ein ausgewiesener Experte, wenn es um die Sanierung von Unternehmen in schwierigen Situationen geht. Für seine neue Rolle wünsche ich ihm alles Gute. Ich möchte aber auch Andreas Nauen für sein Engagement und seine gute Arbeit bei SGRE danken – nicht nur während der letzten anderthalb Jahre, sondern auch für seine insgesamt über 20 Jahre im Siemens-Konzern“, sagte Christian Bruch, CEO von Siemens Energy.

Jochen Eickholt ist seit April 2020 Mitglied des Vorstands von Siemens Energy. Er ist dort für die Geschäftsbereiche Stromerzeugung (Generation) und Industrial Applications sowie für die Regionen Asien-Pazifik und China verantwortlich. Jochen Eickholt hat Elektrotechnik an der RWTH in Aachen und am Imperial College of Science, Technology and Medicine in London studiert. Nach seinem Abschluss zum Diplom-Ingenieur wurde er am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie in Aachen promoviert. Jochen Eickholt trat 1999 in den Siemens-Konzern ein und hatte im Laufe der Jahre diverse Führungspositionen im In- und Ausland inne, unter anderem als Chief Executive Officer von Siemens Mobility, das unter seiner Führung zum Weltmarktführer im Mobility-Sektor aufgestiegen ist, und als Chairman und Managing Partner der Siemens Portfolio Companies.

Kontakt

Tim Proll-Gerwe

Siemens Energy 

 

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Siemens Energy gehört zu den weltweit führenden Unternehmen der Energietechnologie. Das Unternehmen arbeitet gemeinsam mit seinen Kunden und Partnern an den Energiesystemen der Zukunft und unterstützt so den Übergang zu einer nachhaltigeren Welt. Mit seinem Portfolio an Produkten, Lösungen und Services deckt Siemens Energy nahezu die gesamte Energiewertschöpfungskette ab – von der Energieerzeugung über die Energieübertragung bis hin zur Speicherung. Zum Portfolio zählen konventionelle und erneuerbare Energietechnik, zum Beispiel Gas- und Dampfturbinen, mit Wasserstoff betriebene Hybridkraftwerke, Generatoren und Transformatoren. Mehr als 50 Prozent des Portfolios sind bereits dekarbonisiert. Durch die Mehrheitsbeteiligung an der börsennotierten Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) gehört Siemens Energy zu den Weltmarktführern bei Erneuerbaren Energien. Geschätzt ein Sechstel der weltweiten Stromerzeugung basiert auf Technologien von Siemens Energy. Siemens Energy beschäftigt weltweit rund 91.000 Mitarbeiter*innen in mehr als 90 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von 28,5 Milliarden Euro.

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