Siemens Energy legt Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2021 vor

25. Januar 2022
München

  • Mehr Transparenz: Segment „Gas and Power“ (GP) weist erstmals Scope 3-Emissionen aus, diese sollen bis 2030 um 28 Prozent sinken
  • Frühere Zielerreichung: Reduktion der absoluten CO2-Emissionen in den Betrieben von GP wird bereits 2025 erreicht
  • Nachhaltigkeit in der Lieferkette: Bis 2030 sollen die relativen Emissionen in der Lieferkette von GP um 30 Prozent sinken (gegenüber 2018) 

 

Siemens Energy hat heute seinen Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2021 vorgelegt. Mit dem 92 Seiten starken Dokument – das aus Nachhaltigkeitsgründen ausschließlich digital veröffentlicht wird – möchte Siemens Energy für mehr Transparenz sorgen. Der Bericht zeigt auf, was das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) erreicht hat, aber auch, wo Siemens Energy noch besser werden kann. 

Um seiner Verantwortung gerecht zu werden und um der Bedeutung seiner Produkte und Lösungen für die Dekarbonisierung der Energiesysteme weltweit Rechnung zu tragen, weist Siemens Energy erstmals und ab sofort jährlich für GP die Emissionen der verkauften Produkte über ihre gesamte Nutzungsphase (Scope 3) aus. Bis zum Jahr 2030 sollen diese Emissionen um knapp ein Drittel gesenkt werden. Bereits im vergangenen Jahr hat die renommierte Science Based Targets Initiative (SBTi) bestätigt, dass die Emissionsreduktionsziele von Siemens Energy im Einklang mit dem Abkommen von Paris stehen und geeignet sind, die globale Erwärmung auf das im Abkommen geforderte Maß zu begrenzen. Eine weitere Premiere stellt die Bewertung der Nachhaltigkeitsaktivitäten des Unternehmens durch das CDP-Rating dar, in dem GP auf einer Skala von D bis A mit einem B bewertet wurde.

Fortschritte macht Siemens Energy im Rahmen seines „Klimaneutralprogramms“. Das Unternehmen hatte bereits angekündigt, bis zum Jahr 2030 in den eigenen Betrieben klimaneutral werden zu wollen. Im Einklang mit dem 1,5-Grad-Klimapfad von Paris müssen dazu die absoluten Emissionen (direkte und indirekte Emissionen aus der eigenen Geschäftstätigkeit, Scope 1 und 2) um 46 Prozent sinken. Dieses Zwischenziel wird das Unternehmen bereits im Jahr 2025 erreichen, fünf Jahre früher als ursprünglich geplant.

Bereits 2023 will Siemens Energy ausschließlich Grünstrom nutzen. Im Geschäftsjahr 2021 lag der Grünstromanteil bei 76 Prozent.

Darüber hinaus hat sich Siemens Energy das ehrgeizige Ziel gesetzt, die relativen Scope 3-Emissionen in der Lieferkette bis 2030 um 30 Prozent pro Euro Einkaufsvolumen zu reduzieren.

Christian Bruch, CEO und Chief Sustainability Officer von Siemens Energy, sagt: “Klimawandel betrifft uns alle. Politik, Gesellschaft und Unternehmen stehen in der Verantwortung, die Erderwärmung zu bekämpfen. Am Willen und an Zielen mangelt es nicht. Nun müssen wir aber auch handeln. Dabei dürfen wir uns nicht künstlich einschränken: Es gibt kein Patentrezept für die Energiewende. Wir brauchen eine Vielzahl an Technologien – auch Gas. Unsere Stärke ist, dass wir die gesamte Energiewertschöpfungskette abdecken. Deshalb ist Siemens Energy der richtige Partner, wenn Unternehmen ihre Geschäftsaktivitäten dekarbonisieren wollen."

Der Nachhaltigkeitsbericht 2021 umfasst Aktivitäten der Berichtssegmente "Gas and Power" (GP) und "Siemens Gamesa Renewable Energy" (SGRE). Als börsengelistetes Unternehmen kommuniziert SGRE unabhängig. Deshalb greift diese Pressemitteilung ausschließlich Beispiele aus dem Berichtssegment GP auf.

Den Nachhaltigkeitsbericht 2021 sowie weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit finden sie auf unserer Webseite. Diese Presseinformation, Pressebilder und Bewegtbildmaterial finden Sie hier.

Kontakt

Felix Sparkuhle

Siemens Energy 

 

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Siemens Energy gehört zu den weltweit führenden Unternehmen der Energietechnologie. Das Unternehmen arbeitet gemeinsam mit seinen Kunden und Partnern an den Energiesystemen der Zukunft und unterstützt so den Übergang zu einer nachhaltigeren Welt. Mit seinem Portfolio an Produkten, Lösungen und Services deckt Siemens Energy nahezu die gesamte Energiewertschöpfungskette ab – von der Energieerzeugung über die Energieübertragung bis hin zur Speicherung. Zum Portfolio zählen konventionelle und erneuerbare Energietechnik, zum Beispiel Gas- und Dampfturbinen, mit Wasserstoff betriebene Hybridkraftwerke, Generatoren und Transformatoren. Mehr als 50 Prozent des Portfolios sind bereits dekarbonisiert. Durch die Mehrheitsbeteiligung an der börsennotierten Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) gehört Siemens Energy zu den Weltmarktführern bei Erneuerbaren Energien. Geschätzt ein Sechstel der weltweiten Stromerzeugung basiert auf Technologien von Siemens Energy. Siemens Energy beschäftigt weltweit mehr als 90.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 90 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von ca. 27,5 Milliarden Euro.

www.siemens-energy.com.